Donnerstag, 28. September 2017
Benny Anderssons Piano-Memoiren
"Bei ABBA werde ich nicht sentimental"
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Er ist eine lebende Legende. Als zweites "B" in ABBA schreibt Benny Andersson Musikgeschichte. Nun spielt er seine Memoiren auf dem Piano. Mit n-tv.de spricht er über musikalische Erinnerungen, den ESC, seine weiteren Pläne - und die meistgehasste Frage überhaupt.
n-tv.de: Herr Andersson, schön, Sie zur Vorstellung Ihres Albums "Piano" hier in Deutschland begrüßen zu dürfen. Sind Sie eigentlich häufiger hier oder ist das ein eher seltener Besuch?
Andersson spielte Songs aus seiner gesamten Karriere auf dem Piano ein.
Andersson spielte Songs aus seiner gesamten Karriere auf dem Piano ein.
(Foto: Knut Koivisto / Universal Music)
Benny Andersson: Nein, schon häufiger. Hier in Berlin war ich das letzte Mal vor zwei Jahren zur Berlinale. Außerdem ist mein Sohn Ludvig mit einer deutschen Frau verheiratet. Allerdings stammt sie aus München, weshalb ich da häufiger bin als in Berlin. Ich habe also gute Verbindungen nach Deutschland. Und ich denke, das gilt seit jeher auch für Schweden. Wir sind doch fast ein Land!
Auf "Piano" präsentieren Sie reine Piano-Versionen von Songs aus Ihrer gesamten musikalischen Karriere - von ABBA über die Musicals "Chess" und "Kristina" bis hin zum Benny Andersson Orkester. Wie lange haben Sie die Idee dafür mit sich herumgetragen?
Ich habe ziemlich lange darüber nachgedacht. Wenn ich einen Song schreibe, versuche ich immer, ihn so einfach wie möglich zu halten. Wenn man dann im Studio ist, kann man ihn mit dem Arrangement auf jede Art und Weise ausschmücken. Mich hat interessiert, was passiert, wenn man das alles weglässt. Wird es am Ende langweilig sein? Wird es sich zu dünn anhören?
Wussten Sie nicht, wie sich die Songs nur auf dem Piano anhören?
Nein, ich spiele sie normalerweise nie auf dem Piano komplett durch. Wir treffen uns im Studio, Björn (Ulvaeus, Anm. d. Red.) hat die Gitarre dabei und dann legen wir los. Ich war deshalb wirklich neugierig, was passieren würde und wollte das ergründen. Außerdem habe ich die Platte für meine Enkel gemacht. Damit sie eine Platte von ihrem Großvater haben, auf der er Piano spielt.
Wie beurteilen Sie das Ergebnis?
Ich wusste anfangs wirklich nicht, was herauskommt. Aber als ich mit allem mehr oder weniger fertig war und alles angehört habe, hat es mir gefallen. Die Songs stammen aus unterschiedlichen Zeitabschnitten. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sie von etwas zusammengehalten werden. Und ich fand, dass die Musik auch dann noch Substanz hat, wenn es nichts anderes als mich und das Piano gibt. Das macht mich glücklich.
Sie haben unglaublich viele Songs in Ihrem Leben geschrieben. Worauf basierte Ihre Auswahl für dieses Album?
Es sollte Musik aus meiner Karriere sein, die als Piano-Musik funktioniert. Ich machte mir in meinem Telefon eine Liste mit Songs, die ich für geeignet hielt. "Waterloo" zum Beispiel wäre nicht gegangen, das wusste ich. Aber ich habe jetzt immer noch eine lange Liste von Songs, die ich nicht aufgenommen habe, die aber auch für das Piano passen könnten. Wenn also dieses Album gut läuft, mache ich vielleicht noch eins. (lacht)
Was war Ihnen beim Arrangement der Songs für das Piano wichtig?
Ich habe da auf gar nichts groß geachtet. Ich habe sie einfach gespielt, so wie ich sie spielen würde, wenn Sie mich jetzt spontan darum bitten würden. Ich habe nicht geprobt und überlegt, was ich jetzt mit meiner linken oder rechten Hand machen sollte. Ich bin direkt ins Studio und habe gespielt. Und wenn etwas falsch war - und ich mache dauernd Fehler - habe ich es noch einmal gespielt. Die Takes wurden dann aneinandergefügt. Das merkt im Nachhinein niemand.
Im ABBA-Museum in Stockholm steht ein Klavier, das mit Ihrem Klavier verbunden sein soll. Wenn Sie möchten, können Sie es aktivieren, so dass die Besucher live dabei sind, wenn Sie spielen. Konnten die Menschen im Museum also die Aufnahmen mitverfolgen?
Nein, das Klavier im Museum ist mit dem Klavier in meinem Büro verbunden. Aber ich habe ein großes Studio, in dem das Album entstanden ist. Trotzdem mache ich von der Verbindung immer mal Gebrauch. Das macht Spaß!
Das ist auch eine ziemlich coole Idee ...
Und es war meine Idee! (lacht)
Im Trailer zum "Piano"-Album sagen Sie, die Songs zu spielen, sei ein bisschen, wie Ihre Memoiren zu spielen. Das ist ein interessanter Gedanke. Haben Sie je überlegt, Ihre Memoiren auch zu schreiben?
Nein. Sie bekommen nur diese Memoiren von mir. Ich erinnere mich auch an nichts mehr. (lacht) Aber ich fühle mich dieser Musik wirklich nah. Das ist mir noch einmal bewusst geworden, als ich sie jetzt gespielt habe. Sie ist ein Teil von mir. Und die Songs stammen aus einer Zeitspanne von 40 Jahren. So gesehen ist es wie eine Art Biografie.
Viele Menschen werden sentimental, wenn Sie etwa einen Song wie "Thank You For The Music" hören. Wie geht es Ihnen, wenn Sie die Songs spielen? Werden Sie auch sentimental?
Nein, gar nicht. Viele der Songs, die wir gemacht haben, haben etwas Gefühlvolles an sich. Einige Songs gehen schon ans Herz und sind vielleicht romantisch. Aber ich möchte es nicht sentimental nennen. Und wenn ich die Songs spiele, möchte ich sie einfach nur so gut spielen, wie ich kann. Trotzdem verstehe ich die Emotion natürlich: Ich werde zum Beispiel sentimental, wenn ich "Run Away" von Del Shannon höre. Musik, bei der ich mich daran erinnere, wie ich etwa 14 war.
Ihnen ist wahrscheinlich schon so ziemlich jede Frage einmal gestellt worden. Ich hätte eine Ahnung, was die meistgehasste Frage für Sie ist ...
(lacht) "Gibt es ein Comeback von ABBA?" Aber eigentlich gibt es für mich so eine Frage nicht. Sie können mich alles fragen.
Nach dem Comeback frage ich Sie trotzdem nicht. Aber etwas anderes interessiert mich: Als sie mit ABBA 1982 aufhörten, haben Sie lediglich eine Pause der Band verkündet. Bis heute haben Sie nie die Auflösung erklärt. Warum eigentlich nicht?
Offiziell machen sie momentan nur eine Pause.
Offiziell machen sie momentan nur eine Pause.
(Foto: imago/United Archives)
Wir haben einfach nie die Entscheidung getroffen, zu sagen: "So, das war's jetzt. Wir werden das nie wieder machen." Björn und ich wollten ja mit Tim Rice (britischer Songtexter, Anm. d. Red.) zusammen "Chess" schreiben. Wir sagten uns und den Mädels (Agnetha Fältskog und Anni-Frid Lyngstad, Anm. d. Red.): "Dafür werden wir vielleicht zwei Jahre brauchen. Also lasst uns eine Pause einlegen." Während dieser Zeit haben sie beide Soloalben gemacht. Wir haben aber für "Chess" keine zwei, sondern vier Jahre gebraucht. Danach hieß es: "Jetzt waren es vier Jahre ... Wieso sollten wir uns wieder zusammentun?" So war es damals und so ist es noch immer. Aber wir arbeiten jetzt wieder zusammen. Es gibt dieses Avatar-Hologramm-Projekt ...
Was hat es damit auf sich?
Simon Fuller (britischer Produzent, Anm. d. Red.) ist auf uns zugekommen und hat uns eine Live-Tour durch große Hallen vorgeschlagen. Alles soll dort live stattfinden: Set-Design, Lichter, Videoscreens, Sound, Tänzer, Feuerwerk, eine Band, was auch immer ... Alles - außer unsere Stimmen. Sie stammen von unseren alten Aufnahmen. Wir selbst werden zwar nicht wirklich da sein, aber in Form von Hologrammen beziehungsweise Avataren. Bei der Arbeit daran haben wir uns getroffen, miteinander gesprochen und zusammen gedreht. Unsere Gesichter wurden eingescannt, um sie einblenden zu können. Das war wirklich faszinierend.
Björn Ulvaeus wurde in einem Interview gefragt, ob er sich Sorgen mache, dass ABBA mal in Vergessenheit geraten könnten. Er antwortete selbstbewusst: Nein, weil das nicht passieren werde. Zumindest zu seinen Lebzeiten werde immer irgendein Mensch irgendwo auf der Welt gerade ABBA hören. Und ich denke, er hat damit recht. Reflektieren Sie manchmal noch diesen enormen Einfluss, den Sie mit der Band hatten und immer noch haben?
Wetten, dass gerade irgendwo irgendwer ABBA hört?
Wetten, dass gerade irgendwo irgendwer ABBA hört?
(Foto: imago/United Archives)
Ja, mich macht das sprachlos. Es ist so überwältigend und fantastisch, dass das, was wir vor 40 Jahren gemacht haben, immer noch so lebendig ist. Ich glaube, es gibt dafür viele Gründe. Bestimmt hat damit das Musical "Mamma Mia" zu tun. Auch der Film "Muriels Hochzeit" (in dem Film spielen ABBA-Songs eine zentrale Rolle, Anm. d. Red.) dürfte dazu beigetragen haben, ebenso das "ABBA Gold"-Album, das in den 90ern erschien. Viele glückliche Umstände haben dazu beigetragen, dass unsere alten Songs immer noch präsent sind und etwa im Radio gespielt werden.
Es dürfte aber doch schon auch etwas mit den Songs an sich zu tun haben ...
Ja, am Ende hoffe ich natürlich, dass es auch mit Qualität zu tun hat. Aber es gibt viel qualitativ hochwertige Musik aus den 70ern. Auch die Eagles oder Elton (John, Anm. d.Red.) werden noch gespielt. Und Elton arbeitet ja auch noch. Wir waren nicht die Einzigen.
Eigentlich fast alle ABBA-Songs haben Sie mit Björn Ulvaeus zusammen geschrieben. Was hat die Magie Ihrer Zusammenarbeit ausgemacht?
Ich weiß es nicht. Ich glaube einfach, dass wir Spaß hatten. Und wir hatten die gleiche Sichtweise: Wir beide wollten uns in das, was wir tun, verbeißen. Dabei wollten wir uns auch immer die Zeit nehmen, die es braucht, um einen guten Song zu schreiben. Aber ich sage Ihnen ganz ehrlich: Niemand von uns hätte damals damit gerechnet, dass die Songs noch heute so allgegenwärtig sein würden. Mich macht das nur glücklich und dankbar.
Viele blicken zu Ihnen als Songwriter auf. Gibt es Songwriter, zu denen Sie aufblicken?
Benny Andersson und Björn Ulvaeus sind noch heute befreundet.
Benny Andersson und Björn Ulvaeus sind noch heute befreundet.
(Foto: imago/ZUMA Press)
Oh ja, sehr viele. In der Popmusik muss man natürlich als Allererste Lennon und McCartney nennen. Sie waren damals für viele überhaupt erst der Grund, mit dem Schreiben von Songs anzufangen. Auch zu Ray Davies von The Kinks blicke ich auf. Ich finde, Elton hat viele tolle Songs gemacht. Brian Wilson von den Beach Boys, Chuck Berry, es gibt wirklich viele ... Aber über ihnen allen steht Johann Sebastian Bach.
Sie haben ohnehin erklärt, Sie würden seit vielen Jahren eigentlich nur noch Klassik hören und kaum noch Popmusik ...
Ja, das stimmt ... Oh, kann ich da kurz rangehen? (Anderssons Handy klingelt, er nimmt den Anruf kurz entgegen und erklärt, dass er gerade in einem Interview sei.) Das war meine Frau. Da muss ich rangehen! Aber ich rufe sie zurück.
Sie haben auch erklärt, Popmusik sei nur etwas für junge Leute. Denken Sie das wirklich?
Ich meinte das mit Blick auf das Machen von Popmusik. Ich denke, man muss in der Musik drinstecken, um sie zu machen. Wenn ich mir heute zum Beispiel die britischen Top 10 anhöre, habe ich keine Ahnung davon, was da abgeht. Weil ich da nicht mehr drinstecke. Wäre ich 25, wäre das anders. Dann würde ich die Musik und die Elemente in ihr verstehen. Ich könnte schon auch noch einen Popsong schreiben - aber es wäre ein Popsong, der wie einer aus den frühen 80er-Jahren klingen würde.
2013 haben Sie mit einem jungen Popstar zusammengearbeitet. Sie haben mit Tim Bergling, der als Avicii bekannt ist, die Hymne für den Eurovision Song Contest (ESC) in Malmö kreiiert. Wussten Sie, wer er ist?
Durch ihren Gewinn des Wettbewerbs 1974 bleiben ABBA für immer mit dem ESC verbunden.
Durch ihren Gewinn des Wettbewerbs 1974 bleiben ABBA für immer mit dem ESC verbunden.
(Foto: ASSOCIATED PRESS)
Oh ja, das schon. Das war ein ziemliches Puzzle. Es war ein Song im Dreivierteltakt, fast so eine Art Walzer. Er dagegen macht alles durchgängig im Viervierteltakt - das ist sein Ding. Aber es hat Spaß gemacht, zusammen daran zu arbeiten.
Sie werden immer mit dem ESC in Verbindung stehen. Nicht nur wegen des Siegs mit ABBA dort 1974, auch Ihr Sohn hat etwa 1996 an dem Wettbewerb teilgenommen. Verfolgen Sie den ESC heute noch?
Ich gucke ihn mir widerwillig an. Mir ist das alles zu viel. Es ist zu lang und es sind zu viele Länder. Die Halbfinale gucke ich deshalb zum Beispiel nicht. Okay, es ist spaßig, so eine Fernseh-Unterhaltungs-Sache, die heute wirklich gut produziert ist. Als TV-Show ist das gut. Aber als Musik-Show ...? Nicht gut, wenn Sie mich fragen.
Abgesehen von der Musik steht der ESC auch für Grundwerte wie Völkerverständigung und europäische Einigung. Werte, die heute nicht mehr selbstverständlich erscheinen ...
Das stimmt ...
Teilen Sie diese Werte des ESC?
Ja, aber natürlich, absolut! Und ich glaube, der ESC bewirkt das auch wirklich. Zumindest an diesem einen Tag sind wir alle diese eine große Familie: Alle schauen zu, alle fiebern mit ihrem Land mit. Ich finde es allerdings schade, dass nicht mehr alle in ihrer eigenen Landessprache singen. Dahin sollte man zurückkehren. Das würde den Contest wieder authentischer machen.
Die Beatles haben in den 90er-Jahren mit ihrer "Anthology" noch einmal eine umfassende Werkschau mit teils unveröffentlichten Aufnahmen herausgebracht. Wird es dergleichen von ABBA auch mal geben?
Ruhestand ist für Andersson keine Option.
Ruhestand ist für Andersson keine Option.
(Foto: imago/Future Image)
Nein, weil es von uns nichts mehr in den Archiven gibt. Ich verspreche es Ihnen: Es gibt nichts! Wir wollten nie etwas aufheben, das uns nicht gefiel.
Könnten Sie sich vorstellen, noch einmal an einem Musical zu arbeiten?
Ich glaube nicht - weil es so aufwendig ist. Daran arbeitet man Jahre. Man muss für zwei Stunden Musik schreiben. Und allein für zehn Minuten braucht man einen oder zwei Monate. Das ist einfach zu zeitraubend.
BILDERSERIE
Meryl Streep fand es ganz schön mutig, dass die ABBA-Gründer sie ihre Songs singen lassen.Mit entzücktem Kreischen habe sie auf das Angebot reagiert, die Hauptrolle im ABBA-Film "Mamma Mia!" zu spielen, erzählte die Hollywoodschauspielerin.Und vor Schreck oder Freude gekreischt wird eigentlich permanent in der knallbunten und kitschigen Kinofassung des gleichnamigen Musical-Hits.Unter der grellen Sonne Griechenlands wird die Geschichte der alleinerziehenden Hippie-Mutter Donna (Streep) erzählt, ...
Mamma Mia
Streep und Brosnan singen ABBA
Nächstes Jahr wird es einen weiteren ABBA-Film namens "Mamma Mia 2" geben. Sind Sie in dieses Projekt eingebunden?
Ja, sehr stark. Ich habe gerade die Aufnahmen dafür abgeschlossen. Ich habe eigentlich alles dafür aufgenommen - erst die Band, dann die Backing Vocals und schließlich die Künstler, die Schauspieler und Sänger. Die Dreharbeiten haben soeben in London begonnen. Dafür brauchten sie von meiner Seite alles fertig. Lily James wird in die Rolle der jungen Donna schlüpfen - es war wirklich ein großes Vergnügen, mit ihr zu arbeiten. Aber auch der ganze Cast vom ersten Film ist wieder mit von der Partie - Amanda Seyfried, Pierce (Brosnan, Anm. d. Red.), Colin (Firth), Meryl (Streep), Christine (Baranski), Julie (Walters) und Stellan (Skarsgård). Das ist eine tolle Sache.
In Ihrer schwedischen Heimat sind Sie seit vielen Jahren auch mit dem Benny Andersson Orkester sehr erfolgreich. Sie erhielten zudem diverse Auszeichnungen für Ihre Verdienste um die schwedische Volksmusik. Machen Sie damit in den nächsten Jahren weiter?
Das Album "Piano" ist ab 29. September erhältlich.
Das Album "Piano" ist ab 29. September erhältlich.
(Foto: Universal Music)
Ich denke schon. Wir pausieren seit einiger Zeit, weil alle in der Band so viel zu tun haben. Es ist ziemlich schwierig, immer alle zusammenzutrommeln. Im Moment gibt es keine konkreten Pläne. Aber wir bleiben dran.
Wenn man all dies hört, sind Sie nach wie vor äußerst aktiv. Sie werden dieses Jahr 71. Denken Sie nie an Ruhestand?
Nein! Was sollte ich denn machen, wenn ich nicht arbeiten würde? Und ich mag, was ich tue. Ich mag es, in all die unterschiedlichen Projekte eingebunden zu sein. Ich genieße das.
Die meisten Menschen werden vermutlich immer auf ABBA zurückkommen, wenn es um Ihr musikalisches Vermächtnis geht. Aber was bedeutet Ihnen persönlich im Rückblick am meisten?
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Das kann ich wirklich nicht sagen. Wie Sie sagen: Außerhalb von Schweden ist es natürlich ABBA. Denn dort kennt man meine anderen Arbeiten kaum. Aber in Schweden selbst ist es anders: Hier kennt man mich auch für das, was ich nach ABBA gemacht habe. Ich selbst habe da keine Präferenzen. Ich bin einfach nur froh, immer noch am Leben zu sein und weiter arbeiten zu können, solange es geht.
Mit Benny Andersson sprach Volker Probst
Das Album "Piano" bei Amazon bestellen oder bei iTunes downloaden
Quelle: n-tv.de
https://www.n-tv.de/leute/musik/Bei-ABBA-werde-ich-nicht-sentimental-article20057408.html
(Foto: Knut Koivisto / Universal Music)
Jueves, 28 de septiembre de 2017
Memoir de piano de Benny Andersson
"En ABBA no me pongo sentimental"
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Él es una leyenda viviente. Benny Andersson escribe la historia de la música como la segunda "B" en ABBA. Ahora toca sus memorias en el piano. Con n-tv.de habla de recuerdos musicales, el CES, sus planes - y la pregunta más odiado en absoluto.
n-tv.de: Sr. Andersson, es un placer darle la bienvenida a la presentación de su álbum "Piano" aquí en Alemania. ¿Estás realmente más seguido aquí o es una visita bastante rara?
Andersson grabó canciones de toda su carrera en el piano.
Andersson grabó canciones de toda su carrera en el piano.
(Foto: Knut Koivisto / Universal Music)
Benny Andersson: No, más a menudo. Aquí en Berlín estuve por última vez hace dos años en la Berlinale. Además, mi hijo Ludvig está casado con una mujer alemana. Sin embargo, ella viene de Munich, por lo que soy más frecuente allí que en Berlín. Así que tengo buenas conexiones con Alemania. Y creo que eso siempre ha sido cierto para Suecia. ¡Somos casi un país!
En "Piano" presentarás versiones puras de canciones de toda tu carrera musical, desde ABBA a los musicales "Chess" y "Kristina" a Benny Andersson Orkester. ¿Cuánto tiempo llevó la idea con usted?
He estado pensando en esto por mucho tiempo. Cada vez que escribo una canción, siempre trato de mantenerlo lo más simple posible. Cuando estás en el estudio, puedes decorarlo con el arreglo de cualquier manera. Estaba interesado en lo que sucede si omites todo esto. ¿Será aburrido al final? ¿Te sonará demasiado delgado?
¿No sabías que las canciones solo suenan en el piano?
No, normalmente nunca los toco completamente en el piano. Nos encontramos en el estudio, Björn (Ulvaeus, nota del editor) tiene la guitarra y luego vamos. Tenía mucha curiosidad por saber qué pasaría y quería averiguarlo. Además, hice el registro para mis nietos. Entonces tienen un registro de su abuelo tocando el piano.
¿Cómo califica el resultado?
Al principio, realmente no sabía lo que estaba saliendo. Pero cuando estaba más o menos terminado con todo y escuché todo, me gustó. Las canciones provienen de diferentes períodos de tiempo. Sin embargo, sentí que algo los mantenía unidos. Y descubrí que la música tiene sustancia incluso cuando no hay nada más que yo y el piano. Eso me hace feliz.
Has escrito una cantidad increíble de canciones en tu vida. ¿En qué se basó tu selección para este álbum?
Debería ser música de mi carrera que funciona como música de piano. Hice una lista de canciones en mi teléfono que creía conveniente. "Waterloo", por ejemplo, no se habría ido, lo sabía. Pero todavía tengo una larga lista de canciones que no grabé, pero que también podrían ser adecuadas para el piano. Entonces, si este álbum va bien, podría hacer una cosa más. (risas)
¿Qué fue importante para ti cuando arreglaste las canciones para el piano?
No le presté mucha atención a nada. Simplemente lo jugué, como lo jugaría, si espontáneamente me lo pides. No ensayé y ahora pienso qué hacer con mi mano izquierda o derecha. Fui directamente al estudio y jugué. Y si algo estaba mal, y sigo cometiendo errores, lo jugué de nuevo. Las tomas luego se unieron. En retrospectiva, nadie se da cuenta.
El Museo ABBA en Estocolmo tiene un piano que se supone que está conectado a su piano. Si lo desea, puede habilitarlo para que los visitantes estén activos cuando juegue. Entonces, ¿podría la gente del museo seguir el metraje?
No, el piano en el museo está conectado al piano en mi oficina. Pero tengo un gran estudio donde se hizo el álbum. Sin embargo, siempre uso la conexión. ¡Eso es divertido!
Esa es una idea genial ...
¡Y fue mi idea! (risas)
En el trailer del álbum "Piano", dices que tocar las canciones es como tocar tus memorias. Esa es una idea interesante. ¿Alguna vez has considerado escribir tus memorias?
No. Solo obtienes estas memorias de mí. Ya no recuerdo nada. (risas) Pero me siento muy cerca de esta música. Me di cuenta de esto una vez más cuando lo jugué ahora. Ella es una parte de mí. Y las canciones provienen de un lapso de 40 años. En ese sentido, es como una biografía.
Muchas personas se ponen sentimentales cuando escuchan una canción como "Gracias por la música". ¿Cómo estás cuando tocas las canciones? ¿Eres también sentimental?
No, en absoluto. Muchas de las canciones que hemos hecho tienen algo de emotivo. Algunas canciones ya son sinceras y quizás románticas. Pero no quiero llamarlo sentimental. Y cuando toco las canciones, solo quiero tocarlas lo mejor que pueda. Sin embargo, entiendo la emoción, por supuesto: me pongo sentimental, por ejemplo, cuando escucho "Run Away" de Del Shannon. La música donde recuerdo cuando tenía 14 años.
Probablemente ya le hayan hecho casi todas las preguntas. Tengo una idea de cuál es la pregunta más odiada para ti ...
(risas) "¿Hay un regreso de ABBA?" Pero en realidad no hay una pregunta para mí. Puedes preguntarme cualquier cosa.
Después del regreso, todavía no te pregunto. Pero algo más me interesa: cuando dejaron ABBA en 1982, simplemente anunciaron un descanso de la banda. Hasta la fecha, nunca has explicado la resolución. Por qué no?
Oficialmente, actualmente solo están tomando un descanso.
Oficialmente, actualmente solo están tomando un descanso.
(Foto: imago / United Archives)
Simplemente, nunca tomamos la decisión de decir: "Bueno, eso es, nunca volveremos a hacer eso". Björn y yo queríamos escribir "Chess" junto con Tim Rice (compositor británico, nota del editor) . Nos contamos entre nosotros y las chicas (Agnetha Fältskog y Anni-Frid Lyngstad, nota del editor) : "Puede que necesitemos dos años para eso, así que tomémonos un descanso". Durante este tiempo ambos han hecho álbumes en solitario. Pero no necesitamos dos, sino cuatro años para "Ajedrez". Después de eso se dijo: "Ahora pasaron cuatro años ... ¿Por qué deberíamos unir fuerzas otra vez?" Así es como era en ese entonces y así es como todavía es. Pero estamos trabajando juntos de nuevo. Existe este proyecto de holograma avatar ...
¿Qué pasa con eso?
Simon Fuller (productor británico, nota del editor) se acercó a nosotros y sugirió una gira en vivo a través de grandes salas. Todo se supone que tendrá lugar en vivo allí: diseño de escenarios, luces, pantallas de video, sonido, bailarines, fuegos artificiales, una banda, lo que sea ... todo, excepto nuestras voces. Son de nuestras viejas grabaciones. Nosotros mismos no estaremos realmente allí, sino en forma de hologramas o avatares. En el trabajo, nos encontramos, hablamos y tomamos juntos. Nuestras caras fueron escaneadas para mostrarlas. Eso fue realmente fascinante.
A Björn Ulvaeus se le preguntó en una entrevista si estaba preocupado de que ABBA pudiera ser olvidado. Él respondió con confianza: No, porque eso no sucederá. Al menos durante su vida, cualquiera en cualquier parte del mundo simplemente escucharía a ABBA. Y creo que tiene razón. ¿A veces todavía reflejan la enorme influencia que tuvieron y aún tienen con la banda?
¿Apuesto a que alguien está escuchando ABBA en alguna parte?
¿Apuesto a que alguien está escuchando ABBA en alguna parte?
(Foto: imago / United Archives)
Sí, eso me deja sin palabras. Es tan abrumador y fantástico que lo que hicimos hace 40 años todavía está vivo. Creo que hay muchas razones para eso. Seguramente esto tiene que ver con el musical "Mamma Mia". La película "La boda de Muriel" (en la película Las canciones de ABBA juegan un papel central, la nota del editor) debería haber contribuido, así como el álbum "ABBA Gold", que apareció en los 90. Muchas circunstancias felices han contribuido a que nuestras viejas canciones aún estén presentes y se reproduzcan en la radio.
Pero podría tener algo que ver con las canciones en sí ...
Sí, al final, por supuesto, espero que también tenga que ver con la calidad. Pero hay mucha música de alta calidad de los 70. También las Águilas o Elton (John, nótese el d.Red.) Aún se juegan. Y Elton todavía está trabajando. No fuimos los únicos.
Casi todas las canciones de ABBA se han escrito junto con Björn Ulvaeus. ¿Cómo ha sido la magia de tu cooperación?
No lo se. Solo creo que nos divertimos. Y teníamos la misma visión: los dos queríamos morder lo que hacemos. Siempre quisimos tomarnos el tiempo necesario para escribir una buena canción. Pero déjame ser honesto, ninguno de nosotros pensó entonces que las canciones serían tan omnipresentes hoy. Solo me hace feliz y agradecido.
Muchos te admiran como compositor. ¿Hay algún compositor que admires?
Benny Andersson y Björn Ulvaeus siguen siendo amigos hoy.
Benny Andersson y Björn Ulvaeus siguen siendo amigos hoy.
(Foto: imago / ZUMA Press)
Oh sí, muchos. En la música pop, por supuesto, primero debes llamar a Lennon y McCartney. En ese momento, muchos de ellos fueron la única razón para comenzar a escribir canciones. También admiro a Ray Davies de The Kinks. Creo que Elton hizo muchas buenas canciones. Brian Wilson de los Beach Boys, Chuck Berry, hay muchos ... Pero sobre todos ellos está Johann Sebastian Bach.
De todos modos dijiste que oirías durante muchos años, en realidad, solo música clásica y apenas música pop ...
Sí, así es ... Oh, ¿puedo echar un rápido vistazo a eso? (Suena el teléfono celular de Andersson, toma la llamada brevemente y explica que está en una entrevista). Esa era mi esposa. ¡Tengo que responder eso! Pero la llamo de vuelta.
También dijeron que la música pop es solo para gente joven. ¿De verdad lo crees?
Quise decir eso con miras a hacer música pop. Creo que debes estar en la música para lograrlo. Por ejemplo, cuando escucho el Top 10 británico hoy, no tengo idea de lo que está pasando allí. Porque ya no estoy en eso. Si tuviera 25 años, eso sería diferente. Entonces entendería la música y los elementos en ella. También podría escribir una canción pop, pero sería una canción pop que parece uno de los primeros años 80.
En 2013, trabajó con una joven estrella del pop. Han creado el himno para el Festival de Eurovisión (ESC) en Malmö con Tim Bergling, conocido como Avicii. ¿Sabías quién es él?
Al ganar la competencia de 1974, ABBA se quedará con el ESC para siempre.
Al ganar la competencia de 1974, ABBA se quedará con el ESC para siempre.
(Foto: PRENSA ASOCIADA)
Oh sí, eso es todo. Eso fue todo un rompecabezas. Era una canción de tres y cuatro veces, casi una especie de vals. Él, por otro lado, hace todo constantemente en cuatro o cuatro veces, eso es lo suyo. Pero fue divertido trabajar en eso juntos.
Siempre estarás en contacto con el ESC. No solo por la victoria con ABBA en 1974, también su hijo participó alrededor de 1996 en la competencia. ¿Todavía sigues el ESC hoy?
Lo miro a regañadientes. Es demasiado para mí. Es demasiado largo y hay demasiados países. Es por eso que no miro las semifinales, por ejemplo. De acuerdo, es divertido, una cosa de entretenimiento televisivo que está muy bien producida hoy. Como un programa de televisión, eso está bien. Pero como un espectáculo de música ...? No es bueno si me preguntas.
Además de la música, el ESC también representa valores fundamentales como la comprensión internacional y la unificación europea. Valores que ya no parecen naturales hoy ...
Así es ...
¿Compartes estos valores del ESC?
Sí, pero por supuesto, ¡absolutamente! Y creo que el ESC realmente lo hace. Al menos en este día, todos somos una gran familia: todos están mirando, todos están entusiasmados con su país. Sin embargo, creo que es una pena que no todos estén cantando en su propio idioma. Ahí es donde debes regresar. Eso volvería el concurso más auténtico.
En la década de 1990, los Beatles una vez más lanzaron una retrospectiva completa con algunas de sus grabaciones inéditas con su "Antología". ¿Habrá lo mismo de ABBA?
La jubilación no es una opción para Andersson.
La jubilación no es una opción para Andersson.
(Foto: imago / Imagen futura)
No, porque no hay más de nosotros en los archivos. Te lo prometo: ¡no hay nada! Nunca quisimos recoger algo que no nos gustó.
¿Te imaginas volver a trabajar en un musical?
No lo creo, porque es muy elaborado. Usted trabaja en eso por años. Tienes que escribir música durante dos horas. Y solo por diez minutos necesitas uno o dos meses. Eso es demasiado lento.
SERIE DE FOTOS
Meryl Streep pensó que era muy valiente para los fundadores de ABBA el permitirles cantar sus canciones.Con un delicioso chillido ella respondió a la oferta, protagonizando la película de ABBA "¡Mamma Mia!" para jugar, le dijo a la actriz de Hollywood.Y gritar en estado de shock o alegría es realmente permanente en la brillante y colorida versión teatral del éxito musical del mismo nombre.Bajo el ardiente sol de Grecia, se cuenta la historia de la madre soltera hippy Donna (Streep) ...
Mamá Mia
Streep y Brosnan cantan ABBA
Habrá otra película de ABBA llamada "Mamma Mia 2" el próximo año. ¿Estás involucrado en este proyecto?
Sí, muy fuerte. Acabo de completar la grabación. De hecho, grabé todo, primero la banda, luego las voces de acompañamiento y finalmente los artistas, los actores y los cantantes. La filmación acaba de comenzar en Londres. Para eso necesitaban todo de mi lado. Lily James interpretará el papel de la joven Donna, fue realmente un placer trabajar con ella. Pero todo el elenco de la primera película está de vuelta en el estadio - Amanda Seyfried, Pierce (Brosnan, nota del editor ...) , Colin (Firth) , Meryl (Streep) , Christine (Baranski), Julie (Walters) y Stellan (Skarsgård) . Eso es algo grandioso.
En su hogar sueco ha tenido mucho éxito con el Orkester de Benny Andersson durante muchos años. También recibieron varios premios por sus servicios a la música folclórica sueca. ¿Continuarás en los próximos años?
El álbum "Piano" está disponible desde el 29 de septiembre.
El álbum "Piano" está disponible desde el 29 de septiembre.
(Foto: Universal Music)
Eso creo Hemos estado haciendo una pausa por un tiempo porque todos en la banda tienen mucho que hacer. Es bastante difícil reunir a todos juntos. Por el momento no hay planes concretos. Pero estamos atentos.
Si escuchas todo esto, sigues siendo extremadamente activo. Tendrán 71 años este año. ¿Nunca piensan en la jubilación?
¡No! ¿Qué debo hacer si no trabajo? Y me gusta lo que hago. Me gusta participar en todos los proyectos diferentes. Me gusta eso
La mayoría de las personas probablemente siempre regresen a ABBA cuando se trata de su legado musical. Pero, ¿qué es lo que personalmente significa más para ti en retrospectiva?
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Realmente no puedo decir eso. Como dices, por supuesto, ABBA está fuera de Suecia. Porque ahí apenas conoces mis otros trabajos. Pero en Suecia en sí es diferente: también me conocen por lo que hice después de ABBA. No tengo preferencias yo mismo. Estoy feliz de seguir vivo y seguir trabajando tanto como pueda.
Volker Probst habló con Benny Andersson
Pide el álbum "Piano" de Amazon o descárgalo en iTunes